Die Sopranistin Sonia Zlatkova wurde in Dobrich, Bulgarien geboren.Dort begann sie noch im Kindesalter eine Klavierausbildung und sang im Kinderchor. Mit 14 Jahren begann sie Ihre Gesangsausbildung am Musikgymnasium in Varna. Später studierte Sie an der Musikakademie in Sofia, bei Prof. Raina Michailova und absolvierte mit Auszeichnung als Magistra.

Mit 24 Jahren gewann sie  den 1. Preis und Goldene Medaillie beim "Maria Callas" Wettbewerb in Athen.

Ihr erstes Engagement war an der Oper Russe, wo sie Gilda und Königin der Nacht sang. Nach einem erfolgreichen Debut an der National Oper in Sofia in der Rolle von "Lucia di Lammermoor" von G. Donizetti, wurde sie als Solistin verpflichtet und sang dort Königin der Nacht, Rosina und Gilda.

Mit 26 Jahren hat sie den 1. Preis bei den "Neuen Simmen" Internationalen Wettbewerb der Bertelsmanns Stiftung in Gütersloh, Deutschland gewonnen.

Sie war Ensemble-Mitglied der Oper Dortmund, wo sie Gilda, Traviata, Pamina, Rosina und Sophie sang. 

Später war sie fest an der Oper Graz, Österreich engagiert, wo sie u.a. Gilda, Traviata, Sophie, Pamina, Susanna, Gretel, Zerlina, Adina, Lauretta, Mimi, Micaela, Butterfly sang.

Zahlreiche Gastspiele und Konzerte führten sie u.a. nach  Stuttgart, Dresden, Essen, Frankfurt am Main, Saarbrücken, an der Wien, Bregenzer Festspielen, St.Gallen, Liege- in Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten wie Fabio Luisi, Philip Auguin, Moshe Atzmon, Marc Soustrot, Johannes Wildner, Wolfgang Bozic, Johannes Fritsch, Dirk Katan, Phillipe Jordan und die Regisseuren Georges Delnon, Christoff Loy,  Peter Konwitschny, Marco Arturo Marelli, Christian Pöppelreiter, Philipp Himmelmann, Vera Nemirova.

Sonia Zlatkova hat Arien-Aufnahmen mit dem Radio-Symphonie Orchester des Bulgarischen National Radios realisiert, sowie eine Arien CD-Produktion mit der Dortmunder Philharmonie unter Moshe Atzmon.

Ihr gesamtes Repertoir umfasst mehr als 40 Rollen in Oper, Operette und Konzert.

 

Neben ihre künstlerische Tätigkeit unterrichtet Sonia Zlatkova Gesang an der Kunst Universität Graz.